Über den Albrand hinaus: Rund um das Moormuseum Emsland (€)

Plattes Land, feuchtes Land – ganz anders als die Schwäbische Alb, wo es nur sehr wenige Moore gibt. Und auch rund um den heutigen Naturpark wurde lange Torf abgebaut. 

In diesen Teil des Außengeländes kommt man nur über das Moormuseum Emsland, wofür man Eintritt bezahlen muss. Drumherum gibt es aber viele Rad- und Wanderwege. Das Museum hat zwei große Gebäude mit einer interessanten Ausstellung insbesondere zur Geschichte der Region im Bezug auf den Torfabbau. Was meiner Meinung nach etwas zu kurz kommt, ist der Naturschutzgedanke, aber darüber kann man sich dann im Gelände informieren.

Zunächst geht man von Ausstellungshalle 1 zu Ausstellungshalle 2. Kurz vor Ausstellungshalle 2 biegt ein Weg nach links ab. Der GPX-Track führt zunächst nach rechts und dann in einem großen Bogen um das Moor-Gelände herum. Man kann dort beliebig die Wege, Pfade und Bohlenwege abgehen und sich an den Infotafeln informieren.

Neben Infos zur Natur (Wiesen, Gewässer etc.) gibt es auch einen kleinen Schaubauernhof und einen Spielplatz.

Länge: ca. 2,3 km (beliebig)
Dauer: ca. 1 h (beliebig)
Anstiege: nicht spürbar

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Eiszeitliches im Neandertal (Düsseldorf)

Die ältesten auf der Schwäbischen Alb gefundenen Musikinstrumente und figürlichen Kunstwerke sind ca. 40 000 Jahre alt. Ungefähr so alt sind auch die Knochen des im Düsseltal gefundenen, Neandertaler genannten Eiszeitmenschen. Zudem war das Tal einst eine Schlucht mit Kalkfelsen. Diese Parallelen machen einen Besuch dort interessant.

Die Tour kann man am kostenpflichtigen Parkplatz des Neandertal-Museums bzw. der Bushaltestelle beginnen an den S-Bahn-Haltestellen Mettmann-Neanderthal (plus 300 m einfach) bzw. Hochdahl-Millrath (plus 900 m einfach), am Bahnhof Hochdahl (plus 700 m einfach).

Das Museum im Rücken geht man rechts am Parkplatz vorbei und folgt dem Wanderweg und hält sich an der Gabelung in der Linkskurve links. Schon bald passiert man einen Steinbruch mit Kunst und kurz darauf die Steinzeitwerkstatt.

Ungefähr bei der Steinzeitwerkstatt geht es der Beschilderung Wildgehege bzw. A1 folgend rechts hinauf. Nach etwa 750 m Aufstieg durch den Wald erreicht man das Wisentgehege, das man links unten herum oder rechts oben herum passieren kann.

Bald kommt man zu einem links des Wegs gelegenen Gehege mit einer Infotafel zu den Auerochsen und einen Aussichtspunkt mit schönem Blick über das zentrale Wildgehege – diesmal ohne erkennbare Tiere.

Man umrundet es links herum, geht durch den Wald, über Holztreppen hinab, über eine Holzbrücke über den Rehbockback und wieder hinauf. Links ist immer der Zaun.

Wieder passiert man den Hinweis Auerochsengehege – es lohnt sich beidseits des Wegs Ausschau zu halten. An der T-Kreuzung geht es links und wieder in den Wald.

Nun steigt man wieder hinab und zwar diesmal ins Düsseltal. Unten überquert man wieder eine Holzbrücke, folgt dem Weg und geht an der T-Kreuzung links weiter. Die Beschilderung ist nun A2, nicht mehr A1.

Der Weg im Tal führt am Tarpangehege vorbei, wo man die urzeitlichen Pferde beobachten kann.

Noch ein kurzes Stück und man kommt zum Steinzeit-Spielplatz. Wer noch nicht genug hat, kann nun ins Neandertal-Museum und/oder einen Abstecher zum Höhlenblickturm machen. Für beides zusammen gibt es ein Kombiticket.

Wer zum Turm möchte, überquert die Straße an der Ampel, geht links am Museum vorbei und folgt dem beschilderten Fußweg unter und entlang der Straße. Zum Höhlenblickturm kommt man nur durch ein Drehkreuz. Davor befindet sich aber noch ein großer Kalkfelsen, dem einzigen Überbleibsel der einst wohl schönen Schlucht, die durch Steinbrucharbeiten vollständig zerstört wurde.

Länge: ca 4 km (plus Turm 1,2 km)
Dauer: ca. 2 h (Gehzeit)
Anstiege: ca. 100 hm (plus Turm 20 hm)

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Wendelstein und Weihtäle im Laucherttal

Variation der Runde im Laucherttal zum Wendelstein und Weihtäle, zu Wasserspielplätzen, zu einer Höhle und zu einer Mariengrotte.

Die Tour beginnt am Parkplatz der Freizeitanlage an der Lauchert, der direkt an der B313 zwischen Bronnen und Gammertingen liegt. Die Wegführung ist umgekehrt zu der Tour im letzten Dezember, samt Abkürzung und Vermeidung der Bundesstraße B32.

Vom Parkplatz aus überquert man B313 sowie Klinik-Parkplatz und geht links der Häuser einen schmalen Pfad hinauf. Dieser führt durch den Wald und über die Wacholderheide hinauf zum Wendelstein mit schöner Aussicht über das Laucherttal.

Man folgt weiter dem Weg, im Wald hinab, dann scharf links und unten über den Bahnübergang. In Bronnen hält man sich zunächst rechts und überquert die Bundesstraße.

Nach der Lauchertbrücke geht es direkt links. Man kommt an einem Wasserspielplatz vorbei.

Nach der Linkskurve am Waldrand geht es rechts hinauf zu einem Abstecher zu einer Mariengrotte und auf gleichem Weg zurück.

Nach knapp 400 m auf dem Talweg biegt man scharf rechts hinauf ab. Oben erreicht man die Eulenloch-Höhle. Von dieser geht man ein paar Schritte den gleichen Weg zurück und dann geradeaus weiter auf dem Höhenweg im Wald.

An einer Gabelung hält man sich links und kommt so zum Weihtäle-Pavillon, der ebenfalls eine schöne Aussicht über das Laucherttal bietet.

Vom Pavillon aus geht man geradeaus hinauf und folgt dem breiten Waldweg durch eine lange Linkskurve. Danach geht es an einer Gabelung links und weiter bergab. Dort, wo man auf eine Serpentine der Bundesstraße B32 trifft, biegt man links ab und folgt dem Weg ins Tal.

Dort zweigt man links ab, dann rechts und vor der Lauchert wieder links. So kommt man zur Freizeitanlage mit Barfußpfad und Kneippbecken beim Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 4,6 km
Dauer: ca. 1.75 h
Anstiege: ca. 190 hm

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Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Weihtäle und Wendelstein bei Bronnen (blau)
Durch das Teufelstor ins himmlisch ruhige Fehlatal und zurück ins Laucherttal (orange)
Rund um Lauchertsee und Mariaberg (braun)
Trochtelfingen, Mägerkingen, Neuban, Augstbergturm und Schelmental (gelb)
Höhlenrundweg Veringenstadt (lila)

Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …