Eiszeitliche Gletscherspur: Der Höchste

Weiche Wiesenwege, Wellness für Wandererfüße. Die neuen, sogenannten Gletscherspuren werden als Premiumspazierwege bezeichnet und der Wegverlauf ist auch größtenteils eher gemütlich. Dennoch summieren sich die Höhenmeter und manch einer könnte anmerken, dass es sich eher um ziemlich ausgedehnte Spaziergänge handelt. Schön sind jedenfalls die vielen Wiesenwege und natürlich die tollen Aussichten. Warum Gletscherspuren? Weil diese Landschaft während der letzten Eiszeit geformt wurde.

Dieser im September 2026 eröffnete Premiumweg beginnt am Parkplatz beim Aussichtsturm auf dem Höchsten, der höchsten Erhebung nördlich des Bodensees außerhalb von Schwäbischer Alb und Hegau.

Mit wenigen Schritten ist der Aussichtsturm erreicht, von dem aus man meist eine wunderschöne Sicht über die Umgebung genießt. Vor allem morgens und abends oder bei entsprechend klarer Sicht bietet sich zudem der Blick über den Bodensee hinweg zu den Alpen.

Am Turm vorbei folgt man dem Weg weiter bergab und hält sich rechts. Es geht an der Hangkante auf meist gleicher Höhe entlang und genießt weiterhin die schöne Aussicht – auch von einer Wellenliege – auf das Bodenseepanorama. Kurz darauf befindet sich links des Wegs der Wald, so dass die Sicht eingeschränkt ist.

Man folgt immer weiter dem Wiesenweg am Waldrand, der zwei Mal kurz hintereinander eine Rechtskurve macht. Vor der Waldhütte hält man sich rechts. Die Schilder eines Bodensee-Landgangs, die links in den Wald hinein führen, ignoriert man.

Der Weg führt weiter am Waldrand entlang durch eine Linkskehre um den Putscherhausgraben herum, bis zu der Stelle, die mit beim Putscherhaus benannt wird.

Dort geht es geradeaus in den Wald hinein. Nach etwa 180 m biegt der Weg rechts ab. (Noch?) nicht weiter beschildert ist ein kurzer Abstecher nach links zu einer Bank mit Aussicht nach Süden.

Geht man zurück und folgt dem Weg weiter, so geht es erneut am Waldrand links und wieder durch eine Rechtskurve bis zu einem Weidegatter. Hier überquert man die Weide nach schräg rechts bis zum oberen Weidegatter. Es wird darauf hingewiesen, beide Gatter wieder zu schließen.

Ist man durch das obere Gatter gegangen, überquert man vorsichtig die Kreisstraße K 8270 und folgt dem Teersträßchen, das schräg rechts gegenüber von dieser abzweigt. Nach ca. 280 m führt ein Wiesenweg links hinab – wieder bis zum Waldrand und dort hält man sich rechts.

Immer in Kurven am Waldrand entlang gelangt man schließlich zu der kleinen Ortschaft Glashütten. Kurz darauf hält man sich links, überquert die K 8249 nach rechts und folgt der Ortsstraße weiter. An der Gabelung zwischen ein paar Häuser hält man sich links. Dort gibt es ebenfalls gelbe Schilder, aber aktuell noch ohne Beschriftung und in die falsche Richtung zeigend.

Die Straße führt bergab und nach etwa 400 m zweigt man rechts auf einen Feldweg ab. Nach weiteren 430 m hält man sich an der Weggabelung rechts. Es folgt eine Rechtskurve und man geht bergauf. 100 m weiter muss man aufpassen, denn es geht unvermittelt nach links in den Wald, wo eine Holzbrücke über den Bruckenbach führt. Dem Waldpfad folgend kommt man nach einer Rechtskurve zu einer weiteren Holzbrücke.

Noch eine Rechtskurve, dann führt der Waldweg bergauf. Schließlich erreicht man die ersten Häuser am Höchsten. Nach der Bushaltestelle überquert man die Kreisstraße K 7781 und kommt am Berggasthof vorbei. Nur noch ein kurzer Aufstieg und man erreicht den Ausgangspunkt der Tour.

Länge: ca. 6,1 km
Dauer: ca. 2,25 h
Anstiege: ca. 100 hm

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Mystisches Naturerwachen im Herbst 2026

Nebel lässt die Farben leuchten. Auch ohne die kräftigen Farben eines Sonnenaufgangs wurde der frühe Spaziergang durch die Natur wieder ein besonderes Erlebnis.

Immerhin kein Regen. Ein ganz feiner Nieselnebel, aber kein Regen. Bei ganz besonderer Stimmung ging es vom Alten Lager aus hinauf zum Aussichtspunkt Gänsewag, wo schon Kaffee, Tee und Brezeln warteten.

Und trotz der dichten Wolken wurde es nach und nach hell. Bei mystischem Licht genossen wir die ruhige Stimmung, bevor es zurück zum Biosphärenzentrum ging. Dort wurden wir mit einem leckeren, regionalen Frühstück verwöhnt.

Die Sonnenaufgangstour in den Vorjahren:
Dämmerungstour mit regionalem Frühstück (Frühjahr 2026)
Regionales Frühstück mit Albblick (Frühjahr 2025)
10 Jahre Naturerwachen im ehem. TrÜP (Frühjahr 2024)
Kulinarische Frühaufstehertour (Frühjahr 2023)
Sonnenaufgang mit regionalem Frühstück (Herbst 2022)
Frühtour im ehemaligen TrüP (Frühjahr 2022)
Frühstück mit Alpenblick (2021)
Naturerwachen auf dem TrÜP (2020)
Dämmerungstour im Sturm (2019)
Frühstück mit Alb- und Alpenblick (2018)
Naturerwachen mit Frühstück, Sonnenaufgang und Gedichten (2017)
TrÜP: Naturerwachen nach Schneeschauer (2016)
TrÜP-Tour: Sonnenaufgang und Alpenblick (2015)

Auf dem Erpfinger Genussweg 2026

Erneut gab es kulinarische Entdeckungen am Wegesrand entlang einer neuen Tour rund um Sonnenbühl-Erpfingen. Trotz bzw. wegen des herbstlichen Wetters wurde es ein besonderes Erlebnis.

Offizieller Start war am Wanderparkplatz unterhalb der Ruine Hohenerpfingen, alternativ am 400 m entfernten Wanderparkplatz Sonnenmatte. Wir hatten uns entschieden, die Tour entgegen der vorgegebenen Richtung zu laufen und lieber den steilen Anstieg zur Ruine am Beginn abzuhaken als zum Ende der Tour einen steilen Abstieg.

Es ging also zunächst über die Straße und auf einem schmalen Serpentinenweg hinauf zur Burgruine Hohenerpfingen (Alternativer Weg vorhanden). An jeder Station gab es speziell für den Genussweg erstellte Infotafeln.

An der Ruine vorbei und durch den Wald ging es zum Kobel mit der Kobelhütte, die zur 1200-Jahr-Feier Erpfingens gebaut wurde und wo ein Grill&Chill wartete, aber auch Suppe, Kuchen und leckere Getränke.

Am Waldrand und an Äckern entlang, hinunter und wieder hinauf, an einem Linsenacker und an der Hungerlinde, die Anfang des 19. Jahrhunderts nach einer Zeit großer Not gepflanzt worden war, vorbei kam man zum Bauwagen, wo es hochprozentig zuging – auch im Kuchen.

Ein schöner Höhenweg führte weiter nach Erpfingen und dort am Ostereimuseum vorbei. Zwei Stände des Tourismus und des Biosphärengebiets warteten dort.

In Erpfingen gab es dann mehrere Stationen, an denen man regionale Leckereien genießen konnte: auf dem Marktplatz, bei der Bäckerei oder beim Hirsch.

Mit einem Schlenker zur Erpfquelle konnte man dann an den innerörtlichen Äckern vorbei Richtung Ausgangspunkt zurückgehen. Wer noch nicht genug hatte, machte noch Halt beim Kurgarten, wo es ebenfalls leckere Verpflegung gab.

Eine weitere kleine Runde zur Pumpstation, zum Feuchtbiotop, zur Erpfmühle und wieder zurück bot sich als Abschluss an. Am Wanderparkplatz Sonnenmatte gab es dann noch alles zum Thema Wild.

Länge: ca. 7,5 km
Dauer: min. 2,5 h (reine Gehzeit)
Anstiege: ca. 150 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Erpfinger Genussweg 2024 (orange)
Kurztour auf dem Sonnenbühler Genussweg (braun)
Muttertagstour 2026 bei Erpfingen (lila)
Eine Steinzeit-Höhle, eine geräumige Ruine und ein weites Tal bei Erpfingen (blau)
Tour 14: Hohenerpfingen, Holstein und Hohenmelchingen

Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …